Covid-Maßnahmen
Wenige Tote, starke Wirtschaft: Länder mit No-Covid-Strategie bewältigen laut Studie die Krise am besten

Fast wieder Normalität: Australien zählt zu den Ländern, die besonders gut durch die Corona-Krise kommen.

© Mikko Robles/ / Picture Alliance

Laut einer Studie aus Frankreich kommen Länder, die radikal gegen das Coronavirus vorgehen, besser durch die Krise als andere Staaten. Sie beklagen demnach weniger Tote und sind auch wirtschaftlich besser aufgestellt.

Die Pandemie soll eingedämmt werden, die Ausbreitung des Coronavirus verhindert. In der Diskussion, welche Maßnahmen ergriffen werden, geht es immer wieder auch um die Frage: Was verkraftet die Wirtschaft des Landes? Und: Ist es notwendig sich für eine Seite – Wirtschaft oder Bevölkerungsschutz – zu entscheiden?

Das französische Institut Economique Molinari hat sich angesehen, welche Auswirkungen die unterschiedlichen Corona-Strategien sowohl auf die Wirtschaft als auch auf die Corona-Sterblichkeit in den vergangenen zwölf Monaten hatten. Verglichen wurden dabei die zehn wirtschaftsstärksten Nationen der Welt mit den drei No-Covid-Ländern Australien, Neuseeland und Südkorea. In den Fokus nahmen die Wissenschaftler dabei sowohl die wirtschaftliche Lage als auch die Todeszahlen. Dabei wollten sie herausfinden, welche Länder am besten durch die Krise navigieren und kamen zu einem eindeutigen Ergebnis. Die Länder, die radikal gegen das Virus vorgehen, sind weitaus besser aufgestellt – sozial wie wirtschaftlich.

Interview

Corona und Grundeinkommen

„Sie hatten supergute Geschäftsmodelle und standen über Nacht vor dem Nichts“

03.04.2021

Wirtschaft oder Menschenleben – welche Länder schützen was?

Das Krisenmanagement der Länder in Coronazeiten ist divers. Die einen versuchen möglichst ohne drastische Beschränkungen auszukommen, das öffentliche Leben…