Corona-Krise
Laschet will «Brücken-Lockdown» im April

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet spricht bei einer Pressekonferenz im Aachener Impfzentrum. Foto: David Young/dpa

© dpa-infocom GmbH

Kommt im Kampf gegen die dritte Welle der Corona-Pandemie eine Verschärfung der Beschränkungen auf die Menschen in Deutschland zu? Womöglich berät die Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten darüber schon diese Woche.

Mitten in der dritten Corona-Welle werden die Rufe nach einer Verschärfung der Pandemie-Beschränkungen im April lauter.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet forderte am Montag einen «Brücken-Lockdown», mit dem die Zeit überbrückt werden solle, bis viele Menschen geimpft seien. Die Lage erfordere es, «dass wir nochmal in vielen Bereichen nachlegen», sagte der CDU-Bundesvorsitzende nach einem Besuch des Impfzentrums der Städteregion Aachen. Er sei sich bei seiner Einschätzung der Lage mit vielen Ministerpräsidenten, Kanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) einig.

Spahn hatte zuvor über das Osterwochenende Hoffnungen gemacht, dass vollständig Geimpfte nach der dritten Infektionswelle genauso wie Negativgetestete schneller Freiheiten beim Einkaufen und Reisen zurückerhalten könnten. Die Zahl der Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung überschritt erstmals seit zwei Monaten wieder die Marke von 4000.

Laschet sprach sich in Aachen dafür aus, die für den 12. April geplante Runde der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder auf die kommenden Tage vorzuziehen. Es seien nun mehr Tempo und klare Entscheidungen notwendig. Die Ministerpräsidentenkonferenz mit Merkel müsse noch in dieser Woche in Präsenz tagen. «Wir dürfen nicht wieder eine Ministerpräsidentenkonferenz erleben wie beim letzten Mal. Mit stundenlangen Diskussionen, mit stundenlangen…