Niederlage gegen Eintracht Frankfurt
Haaland-Provokation, Reus-Frust und keine Champions League: Der BVB droht auseinanderzufliegen

Es läuft einfach nicht: Frankfurts Sebastian Rode lässt Marco Reus über die Klinge springen

© Friedemann Vogel / Getty Images

Die Champions-League-Qualifikation ist in weite Ferne gerückt, Haalands Berater provoziert und die Mannschaft liegt am Boden: Borussia Dortmund droht, das wichtigste Saisonziel zu verspielen.

Im ersten Zorn verspürte Mats Hummels wenig Lust auf gängige Durchhalteparolen. Ähnlich wie seine Mitspieler wirkte der Dortmunder Abwehrchef nach dem 1:2 (1:1) im „Endspiel“ um Europa gegen Eintracht Frankfurt fassungslos. Angesichts der wachsenden Gewissheit, dass der BVB erstmals seit 2015 nicht zum Kreis der kontinentalen Fußball-Elite gehören dürfte, klang der einstige Weltmeister nach Kapitulation: „Nicht die Champions League zu erreichen, wäre sportlich und finanziell eine Katastrophe. Wir sind jetzt nah dran und haben uns leider ein großes Loch gegraben.“

Der späte Knockout nach dem Treffer von Eintracht-Torjäger André Silva (87.) nahm den Dortmundern bei nun sieben Punkten Rückstand auf den Tabellenvierten aus Frankfurt fast alle Hoffnungen auf ein versöhnliches Saisonfinale. Auch Nationalspieler Emre Can machte aus seinem Frust keinen Hehl: „Ich habe keinen Bock, in der Europa League zu spielen. Ich will Champions League spielen.“

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