Französische Sicherheitsbehörden haben fünf Frauen wegen der mutmaßlichen Planung eines terroristischen Anschlags festgenommen. Eine der fünf Frauen habe dabei besonders im Visier der Ermittler gestanden, hieß es aus Justizkreisen. Die anderen vier gehörten demnach zur Familie der Hauptverdächtigen. Eine von ihnen sei minderjährig.

Die Frauen seien in der Nacht zu Sonntag in der südfranzösischen Stadt Béziers festgenommen worden, hieß es weiter.

Die Zeitung »Le Point« berichtete, dass die Ermittler eine geplante Gewalttat in Montpellier befürchteten. Die Frauen sollen demnach bekannt für radikal-islamistische Überzeugungen gewesen sein. Von der Staatsanwaltschaft gab es dafür aber zunächst keine Bestätigung. Weitere Hintergründe waren zunächst unklar.

Frankreich wird seit Jahren von islamistischen Anschlägen erschüttert – dabei starben mehr als 250 Menschen.