Zweiter Weltkrieg
Panzer Tiger I – der mächtigste Kampfpanzer des zweiten Weltkriegs war eigentlich eine Fehlkonstruktion

Ein Tiger I wird aufmunitioniert.

Der Tiger I gilt als Inbegriff der deutschen Panzer. Mit seiner 8,8-Kanone wurde er von allen anderen Panzern gefürchtet. Doch er litt an Mängeln der Konstruktion.

Der russische T-34 ist der bekannteste Panzer des Zweiten Weltkriegs und wohl auch der fortschrittlichste. Die größten Legenden spannen sich aber um den Tiger I – den Panzerkampfwagen VI – er gilt als der gefürchtetste Panzer des Krieges. Das ist erstaunlich, denn die Entwicklungsgeschichte des Tiger I verlief mehr als holprig und sein Grunddesign kann man durchaus als zusammengewürfelt bezeichnen. 

Panzer Tiger I mit Variante der 8,8-Flak bewaffnet 

Sein Ruf basierte auf der Hauptwaffe des Tanks: Der Tiger I besaß eine Kanone im Kaliber 88-mm. Eine verkürzte Variante der Acht-acht-Flak in Form der 8,8-cm-KwK 36 L/56. Gemeinsam mit der deutschen Zieloptik und den Richtmitteln des Tigers war die Acht-Acht eine verheerende Waffe. Seine Kanone konnte auf 2000 Meter und mehr jeden alliierten Panzer abschießen. Sie penetrierte selbst die starke Frontpanzerung auf diese Entfernung. Umgekehrt mussten die alliierten Panzer auf wenige Hundert Meter herankommen, um die Frontpanzerung eines Tigers zu durchbrechen. Diese Überlegenheit im offenen Feld zwang die gegnerischen Panzer zu selbstmörderischen Attacken, die nur mit zahlenmäßig überlegenen Kräften möglich waren. Einige Panzer mussten versuchen, einen Tiger mit Beschuss zu binden, damit andere ihn umfahren konnten.

Panzerkampfwagen VI

Tiger I – diesen Panzer fürchteten alle Gegner

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Bilder

19.02.2019

Der Tiger I wurde ab dem Jahr 1943 in nennenswerter Zahl eingesetzt. Sein Design mit steil aufragenden Panzerplatten war schon zur Zeit des ersten…