Corona-Pandemie
Hohe Impfquote: Lockerungen in Alten- und Pflegeheimen

Angesichts der vielen Corona-Schutzimpfungen in Alten- und Pflegeheimen planen die Sozialminister schrittweise Lockerungen der Besuchs- und Schutzregelungen. Foto: Christoph Schmidt/dpa

© dpa-infocom GmbH

Corona-Ausbrüche in Pflegeheimen gehörten in Deutschland lange zu den Horror-Nachrichten. Mehr als ein Jahr nach Beginn der Pandemie haben viele Bewohner mittlerweile die zweite Impfung erhalten.

Einige Bundesländer haben vor Ostern in Alten- und Pflegeheimen die Corona-Regeln angesichts hoher Impfquoten gelockert.

In Mecklenburg-Vorpommern können Bewohner laut Sozialministerium seit Donnerstag je nach Impffortschritt im Heim öfter Besucher empfangen und auch miteinander mehr unternehmen. In der Tagespflege in Thüringen sind laut Landesverordnung von Mittwoch wiederum Gruppenangebote in Abhängigkeit von der Infektionslage möglich. In Mecklenburg-Vorpommern wurden nach Behördenangaben nahezu alle impfwilligen Bewohner der Einrichtungen zweitgeimpft. Ähnliches gilt laut Kassenärztlicher Vereinigung (KV) in Thüringen.

Beispielsweise auch in Bayern, Hessen oder Schleswig-Holstein wurden vor kurzem nach Angabe der zuständigen Ministerien die Corona-Regeln in Alten- und Pflegeheimen entschärft. Für die Zeit nach Ostern plant das Saarland Lockerungen und Brandenburg macht unter bestimmten Voraussetzung den Weg frei für weniger strenge Auflagen. Aber nicht alle Bundesländer gehen diesen Weg: So ließen zum Beispiel Baden-Württemberg und Niedersachsen die Schutzmaßnahmen in Alten- und Pflegeheimen in der Neuauflage ihrer Corona-Verordnung unverändert.

Dass in den Einrichtungen Besuchsmöglichkeiten erweitert und wohnbereichsübergreifende Gruppenangebote angeboten werden dürfen, geht auf den Beschluss der letzten Bund-Länder-Runde zurück. Voraussetzung ist demnach etwa, dass es…