Hololens
Mobiler, smarter, tödlicher: Microsoft und US-Army schließen Megadeal über den Helm der Zukunft ab

Die für die US-Army angepasste Augmented-Reality-Brille Hololens soll einen Vorteil im Kampf liefern

© Microsoft / PR

von Malte Mansholt

01.04.2021, 18:58 Uhr

Alle wichtigen Daten direkt im Sichtfeld – das ist der Ansatz von Microsofts AR-Brille Hololens. Nun hat der Konzern einen besonders großen Deal an Land geholt: Eine speziell für die US-Army angepasste Version soll das Schlachtfeld revolutionieren. Doch nicht jeder ist darüber begeistert.

Animierte Schlachtpläne immer vor dem Auge, die Stellung von Kameraden und von Drohnen ausgespähten Feinden auch durch Wände gezeigt bekommen: Augmented Reality (AR) hat in modernen Kriegen ein gigantisches Potenzial. Das scheint die US-Army nun ausschöpfen zu wollen und hat 120.000 Augmented-Reality-Systeme bei Microsoft bestellt. Doch der gigantische Deal ist auch im Konzern umstritten.

Die Pläne sind an sich nicht neu: Microsoft und die US-Streitkräfte hatten schon vor zwei Jahren angekündigt, eine Zusammenarbeit auf Basis von Microsofts AR-Brille Hololens zu prüfen. Nun scheint man mit den Ergebnissen zufrieden zu sein: „Wir kündigen heute an, mit Microsoft für ein Integrated Visual Augmentation System (IVAS) zu entwicklen“, heißt es von Seiten der US-Army. „CNBC“ zufolge soll der Deal über 10 Jahre laufen und könnte dadurch bis zu 21,88 Milliarden Dollar in Microsofts Kassen spülen.

Moderner Blick auf das Schlachtfeld

Hinter der Abkürzung IVAS versteckt sich nicht weniger, als das moderne Interface für den Hightech-Soldaten. Nachdem die beiden Partner zunächst mit einer separaten Brille experimentiert hatten, ist die neue Version nun direkt auf dem Helm platziert. Und bietet den Soldaten völlig neue Optionen in Ausbildung und Einsatz.

Die Kerntechnologie…