Intensivmediziner: Stationen könnten in vier Wochen voll sein +++ Mehrere Tote nach Schüssen in Kalifornien +++ Sieben Hongkonger Aktivisten von Gericht für schuldig befunden +++ Die Nachrichtenlage am Donnerstagmorgen.

Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser,

das sieht nicht gut aus für CDU-Chef Armin Laschet: Laut einer Forsa-Umfrage ist nur jedes fünfte CDU-Mitglied für Laschet als Kanzlerkandidat der Union. 68 Prozent hingegen wollen den CSU-Vorsitzenden Markus Söder. CDU und CSU wollen im Zeitraum zwischen Ostern und Pfingsten bekannt geben, wer als Kanzlerkandidat gekürt wird. 

Laschet will über die Ostertage darüber nachdenken, welche Maßnahmen die dritte Welle der Corona-Pandemie wirkungsvoll eindämmen könnten. Die gemeinsam beschlossene Osterruhe habe nicht funktioniert, sagte er am Mittwochabend im ZDF-„heute journal“. Gleichzeitig steigen die Corona-Neuinfektionen in Deutschland – und Intensivmediziner warnen vor vollen Intensivstationen.

Die Schlagzeilen zum Start in den Tag

Wir haben für Sie zusammengefasst, was in der Nacht passiert ist:

Intensivmediziner: Stationen könnten in vier Wochen voll sein

Der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, warnt vor einer Überfüllung von Deutschlands Intensivstationen wegen der Corona-Pandemie innerhalb von vier Wochen. „Seit Mitte März sind unterm Strich 1000 Intensivpatienten zusätzlich in den Krankenhäusern gelandet. Wenn sich diese Geschwindigkeit fortsetzt, sind wir in weniger als vier Wochen an der regulären Kapazitätsgrenze angelangt“, sagte Karagiannidis der „Rheinischen Post“ (Donnerstag). Aktuell seien noch 1500 Intensivbetten für Covid-Patienten frei.

Karagiannidis, der auch Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und…