Demokratie-Kämpfer
Sieben Hongkonger Aktivisten für schuldig befunden

Der pro-demokratische Aktivist Lee Cheuk-yan (m.) während eines Protests vor einem Gericht. Foto: Vincent Yu/AP/dpa

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In Hongkong geht die Regierung mit harter Hand gegen die Demokratie-Bewegung vor. Nun wurden mit Jimmy Lai und Martin Lee erneut zwei führende Köpfe von einem Gericht schuldig gesprochen.

Wegen der Teilnahme an einem unautorisierten Protest im Jahr 2019 sind in Hongkong sieben Aktivisten von einem Gericht für schuldig befunden worden.

Zu der Gruppe gehören unter anderem der bekannte Demokratie-Kämpfer Martin Lee sowie der Medienmogul Jimmy Lai, der zusätzlich wegen anderer unterstellter Vergehen bereits seit Monaten in Untersuchungshaft sitzt.

Nach dem Schuldspruch am Donnerstag war unklar, wann das Strafmaß verkündet werden sollte. Der nächste Gerichtstermin wurde für den 16. April angesetzt. Maximal droht den Angeklagten eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren.

Die Gerichtsentscheidung ist der jüngste Schlag gegen Hongkongs Demokratie-Bewegung, gegen die Peking mit harter Hand vorgeht.

In Hongkong gab es in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 monatelang Proteste für mehr Demokratie und gegen die Pekinger Zentralregierung, an denen sich laut Organisatoren zum Teil mehr als eine Million Menschen beteiligten. Immer wieder kam es zu schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. In Folge führte Peking ein umstrittenes Sicherheitsgesetz ein.

Seitdem wurden zahlreiche bekannte Aktivisten wegen vergleichsweise kleiner Vergehen zu langen Gefängnisstrafen verurteilt. Eine ganze Reihe Hongkonger Aktivisten setzte sich zudem zuletzt aus Angst vor Strafverfolgung in andere Staaten ab.

Erst am Dienstag hatte China eine umstrittene Wahlrechtsreform für seine…