Studie
Aufputschmittel aus dem Zweiten Weltkrieg in Schlankmachern gefunden

Abnehmen und Muskelaufbau werden durch illegale Substanzen erleichtert, doch es drohen Nebenwirkungen (Symbolfoto).

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In den USA fanden Forscher neun verschiedene verbotene Stimulanzien in Nahrungsergänzungsmitteln, darunter auch ein Aufputschmittel aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges.

Dünn werden ohne Mühe, davon träumen viele. Und einige Nahrungsergänzungsmittel versprechen genau das. Das Problem dabei: Häufig werden den Schlankmachern süchtig machende Aufputschmittel wie Amphetamine beigemischt. In Deutschland sind solche Mittel nicht zugelassen, sie werden aber international über das Internet vertrieben. Und es ist eher unwahrscheinlich, dass der Zoll die neutral verpackten Mittelchen aufspürt. Eine Studie in der Zeitschrift „Clinical Toxicology“ zeigt nun, wie verbreitet solche Stimulanzen in den USA sind. Dort sind die Zulassungsgesetze laxer, auch weil es sich offiziell nicht um Medikamente handelt.

Die Forscher haben Phenpromethamin in Nahrungsergänzungsmitteln zur Gewichtsabnahme und Sportunterstützung gefunden. Ursprünglich wurde das Mittel in den 1940er- und 1950er-Jahren als Nasenspray namens Vonedrine verkauft. Entwickelt wurde es als Wachmacher und Aufputschmittel während des Zweiten Weltkriegs, wurde aber nie für die orale Einnahme zugelassen. Immerhin ist es so bekannt, dass es von der Welt-Antidopingagentur aus dem Leistungssport verbannt wurde.

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Zusätzlich zum Phenpromethamin wurden acht weitere verbotene Stimulanzien in Sport- und Abnehmpräparaten gefunden. Sie wurden in den Präparaten oft als Cocktail gemischt. Einige davon wurden nie an Menschen erprobt. „Neun…