WM-Qualifikation
Blamage statt EM-Rückenwind: DFB-Elf unterliegt Nordmazedonien

Sehen Sie im Video: Löw verteidigt vor WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien umstrittene T-Shirt-Aktion.

Vor dem nächsten Qualifikationsspiel gegen Rumänien hat Bundestrainer Joachim Löw die Aktion der Mannschaft vom Donnerstag verteidigt, bei der einige Spieler Shirts mit der Aufschrift „HUMAN RIGHTS“ getragen hatten. Kritiker hatten den Protest als PR-Aktion des DFB bezeichnet. Die britische Zeitung The Guardian hatte berichtet, dass mindestens 6.500 Gastarbeiter in Katar gestorben seien im Zusammenhang mit Bauarbeiten für die WM. „Ich fand es richtig gut. Ich habe manche Kommentare gelesen und wenn jemand denkt, dass unsere Spieler Manuel Neuer, Ilkay, Lukas Klostermann, sich aus Marketinggründen, zu Marketingzwecken vor so einen Karren sperren lassen, dann: Der irrt dann wirklich auch gewaltig. Weil unsere Spieler sind schon sehr interessiert und wissen schon, was neben dem Fußballplatz ebenso in der Welt passiert und engagieren sich wirklich aus Eigeninitiative eben auch für solche, für solche Dinge. Also nicht alles, was derzeit beim DFB passiert oder bei der Nationalmannschaft, ist negativ zu bewerten.“ Beim vergangenen Spiel gegen Island konnte vor allem das deutsche Mittelfeld überzeugen. Die Rumänen dürften laut Löw deutlich offensiver auftreten. „Rumänien hat sehr, sehr technisch gut ausgebildete Spieler, die einfach auch den Ball wollen. Sie wollen nicht so gerne verteidigen, aber sie wollen gerne nach vorne spielen. Sie haben offensiv ihre Stärken. Ich finde das zentrale Mittelfeld von Rumänien sehr, sehr gut. Alles Spielertypen: schlaksig, schnell, dribbelstark. Sie gehen mit Tempo durchs Mittelfeld. Sie haben Tordrang und sie wollen irgendwie zum Torabschluss kommen. Also von daher habe ich gesehen, dass die in der Offensive echt brandgefährlich sind und eine gute, gute Offensivkraft haben.“ Nach dem Spiel in Bukarest steht für Deutschland am 31….