DEUTSCHLAND – NORDMAZEDONIEN 1:2 (0:1)
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0:1 Goran Pandev (45.+2)
1:1 Ilkay Gündogan (63./Foulelfmeter)
1:2 Eljif Elmas (85.)
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Nach zwei Siegen in der Qualifikation für die WM in Katar hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft überraschend die erste Niederlage hinnehmen müssen. Gegen Nordmazedonien verlor das DFB-Team in Duisburg mit 1:2 (0:1) und ist in der Gruppe J nun nur noch Dritter. Spitzenreiter ist überraschend Armenien, das beim 3:2 gegen Rumänien zum dritten Sieg kam. Für die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw traf nur Ilkay Gündogan per Foulelfmeter in der 63. Minute. Goran Pandev kurz vor der Halbzeit und Eljif Elmas in der 85. Minute waren für Nordmazedonien erfolgreich. Die Nordmazedionier haben wie die DFB-Auswahl sechs Punkte und belegen Rang zwei.

Joachim Löw: „Haben müde gewirkt“

„Fakt ist, dass das nicht passieren darf. Gefühlt waren die Nordmazedonier zweimal vor unserem Tor und haben zweimal getroffen“, sagte Gündogan, der für den pausierenden Manuel Neuer als Ersatz-Kapitän fungiert hatte, am RTL-Mikrofon. „Wir haben uns zwar Chancen erarbeitet, aber leider kein weiteres Tor gemacht.“ Der Spieler von Manchester City äußerte Verständnis für Stürmer Timo Werner, der beim Stand von 1:1 eine Riesenchance auf die deutsche Führung aus kurzer Tordistanz vergab. „Er ärgert sich wahrscheinlich am meisten, dass er den Ball nicht reinmacht.“ Joachim Löw konnte die Niederlage nicht recht erklären: „Wir haben müde gewirkt, haben Fehler gemacht und waren langsam im Spiel nach vorne. Der Gegner stand tief und wir haben keine Mittel gefunden, den Gegner zu gefährden“, so Löw.

Das dritte Gruppenspiel nach den Siegen gegen Island und Rumänien war das letzte WM-Qualifikationsspiel für Joachim Löw, der nach der EM im Sommer als Bundestrainer aufhört. Es war bei seinem letzten Auftritt zugleich die erste Niederlage für Löw in der WM-Qualifikation.