Ausgangslage:

Auch ein Mannschaftskapitän braucht mal eine Pause, vor allem, wenn er wie Bayern-Keeper Manuel Neuer in den kommenden Wochen noch sehr viele Spiele absolvieren soll. Daher stellt Bundestrainer Joachim Löw gegen Nordmazedonien, im dritten WM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona im Tor auf. Ersatzkapitän soll Ilkay Gündogan sein. Ansonsten, so Löw, wolle er „größtenteils“ wieder mit dem Team antreten, das gegen Island (3:0) und Rumänien (1:0) bereits zwei Siege eingefahren hat.

Auch gegen die Nordmazedonier lautet das Ziel der DFB-Elf: drei Punkte. Am liebsten allerdings auf eine etwas beruhigendere Art und Weise als gegen die Rumänen. Beim Spiel in Bukarest vergaben die deutschen Spieler reihenweise beste Tormöglichkeiten.

Die Nordmazedonier haben bislang einmal verloren – zum Auftakt mit 2:3 in Rumänien – und einmal gewonnen: zu Hause mit 5:0 gegen Liechtenstein.

Stimmen zum Spiel:

Bundestrainer Joachim Löw (Deutschland): „Sie sind mit allen Wassern gewaschen. Sie sind keinen Deut schlechter als die Rumänen. Das wird noch einmal ein Kraftakt.“

Ilkay Gündogan (Deutschland): „Ich bin zufrieden, dass wir mit zwei Siegen gestartet sind. Umso wichtiger ist es, im letzten Spiel einen dritten Sieg nachzulegen, um dann die maximale Punkteausbeute zu erringen.“

Goran Pandev (Nordmazedonien): „Wir machen es keinem Gegner leicht.“

Statistik:

Die Partie gegen die Nordmazedonier ist die erste in der Historie des DFB-Teams, die mittlerweile 971 Länderspiele seit 1908 umfasst. Das Team aus Nordmazedonien wird in der aktuellen FIFA-Weltrangliste auf Platz 65 geführt – hinter Honduras und vor Albanien. Für Joachim Löw ist es das letzte WM-Qualifikationsspiel als Bundestrainer. 

Zum Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Nordmazedonien halten wir Sie an dieser Stelle immer auf dem neuesten Stand. Anpfiff ist um 20:45 Uhr MESZ.