Kultige Plastik-Boxen
Brownie Wise erfand die Tupperware-Party – dann wurde sie vor die Tür gesetzt

Wise perfektionierte den Kult um die Haushaltsboxen. Hier bei einer Tupper-Party am Stand von Hawaii.

© Brownie Wise Papers, Archives Center, National Museum of American History, Smithsonian Institution / Commons

von Gernot Kramper

30.03.2021, 09:35 Uhr

Brownie Wise gilt als Erfinderin der Tupper-Party und machte die kleinen Plastik-Boxen zu einer amerikanischen Institution. Doch die Extravaganz und das freche Mundwerk der „Southern Belle“ führten zu ihrem Rauswurf.

Es gibt Markennamen, die stehen fest für ein Produkt. Wie Tempo für Papiertaschentücher . Oder Tupperware für kleine Plastikboxen, in denen Lebensmittel hygienisch verstaut werden. Dass diese Behälter mit dem Namen Tupper identifiziert werden, liegt an einer Frau. Brownie Wise gilt als einer der größten Verkaufstalente der Nachkriegszeit. Der Legende nach fand sie so ihre Berufung: Eines Abends klopfte ein Vertreter der Stanley Home Products Company an ihre Tür, um ihr Reinigungsmittel, Waschmittel und andere Haushaltsprodukte zu verkaufen. Nach dem Besuch dachte die 34-Jährigen nur: Das kann ich besser als der.

Tupper wurde zur Institution

So kam Wise in den Verkauf. Berühmt wurde sie, weil sie Tupperware zu einer Firma von Weltgeltung machte. Durch Wise wurden die Tupperware-Partys zu einer amerikanischen Institution. Doch zuvor begann sie für Stanley zu arbeiten, sie wurde Manager und gründete eine eigene Niederlassung. Vor allem aber kam sie in Kontakt zu Frank Stanley Beveridge. Ein Pionier, des Verkaufens auf der Straße – von ihm lernte sie die Idee der „Home Party“ kennen, die sie später perfektionierte.

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