Es hatte bereits Hinweise gegeben, die Anlass zur Hoffnung gaben. Demnach zeigte eine Studie aus Israel im Februar, dass der Impfstoff von Biontech nicht nur Erkrankungen verhindert, sondern möglicherweise auch vor Ansteckung schützt. Nach einer Impfung gibt man Sars-CoV-2 also nicht asymptomatisch an andere weiter.

Eine Untersuchung aus den USA mit rund 4000 Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiteten, bekräftigt das nun. Demnach zeigen die Daten der US-Gesundheitsbehörde CDC, dass eine gute Wirksamkeit bei den mRNA-Mitteln von Biontech/Pfizer und Moderna besteht. Nach der zweiten Impfstoffdosis war das Infektionsrisiko bei den Probanden zwei oder mehr Wochen nach der Impfung um 90 Prozent verringert, heißt es.

In den Daten wurden Infektionen ohne Symptome erfasst, die einen kleinen Anteil von etwa zehn Prozent an allen positiven Tests ausmachten. Es besteht damit die Hoffnung, dass geimpfte Personen andere in den meisten Fällen nicht mehr anstecken können und Infektionsketten so unterbrochen werden.

Die CDC beobachtete zudem einen hohen Schutz selbst nach nur einer der zwei obligatorischen Dosen. Nach einer Dosis sei die Zahl der Infektionen bereits um 80 Prozent zurückgegangen. Die Ergebnisse seien angesichts der eigenen großen Studien der Hersteller folgerichtig. In diesen war allerdings untersucht worden, wie wirksam die Stoffe gegen den Ausbruch der Krankheit Covid-19 sind, nicht die Infektionsrate mit dem Virus.

Die Studie wurde unter realen Bedingungen durchgeführt. Die Probanden wurden in sechs US-Staaten im Zeitraum zwischen Dezember und März wöchentlich getestet. Zudem sind gerade Krankenpfleger und Krankenschwestern, sowie Medizinerinnen erhöhten Infektionsgefahren ausgesetzt.

»Diese Studie zeigt, dass unsere nationalen Impfbemühungen funktionieren. Die zugelassenen mRNA-Impfstoffe boten dem Gesundheitspersonal, den Ersthelfern und anderen an vorderster Front arbeitenden Personen einen frühen, substanziellen Schutz vor einer Infektion«, sagte…