Die Morgenlage
Biden zeigt sich entsetzt über Militärgewalt in Myanmar

Joe Biden hat die Militärgewalt in Myanmar scharf verurteilt

© Olivier Douliery/AFP

Merkel drängt Länder massiv – keine Lockerungen und Modellprojekte  +++ Im Suez-Kanal feststeckendes Containerschiff „Ever Given“ bewegt sich wieder +++ Die Nachrichtenlage am Montagmorgen.

Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser,

Angela Merkel hat als Gast in der Talkshow von „Anne Will“ Kritik am Vorgehen der Länderchefs bei der Umsetzung der Corona-Maßnahmen geübt. Sie könne sich vorstellen, durch kurzfristige Änderungen am Infektionsschutzgesetz in der Krise mehr Kompetenzen in Bundeshand zu geben. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder unterstützt die Kanzlerin in ihren Überlegungen. Währenddessen steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland weiter an.

Währenddessen hat es in Myanmar bei landesweiten Protesten am Wochenende mehr als 100 Tote gegeben – was US-Präsident Joe Biden nun scharf verurteilt hat. Man arbeite in der US-Regierung an einer Reaktion an möglichen Sanktionen, so Biden weiter.

Die Schlagzeilen zum Start in den Tag:

Merkel drängt Länder massiv – keine Lockerungen und Modellprojekte

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat angesichts der dritten Corona-Welle allen geplanten Lockerungen und Modellprojekten in Deutschland eine klare Absage erteilt. Die CDU-Politikerin übte am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Anne Will“ massiven Druck auf die Länder aus, um diese zum Umsetzen der Notbremse und noch schärferer Maßnahmen zu bewegen. Merkel deutete auch an, dass der Bund tätig werden könnte, wenn die Länder nicht die nötigen Maßnahmen ergreifen sollten.

„Wir müssen mit einer großen Ernsthaftigkeit jetzt die geeigneten Maßnahmen einsetzen. Und einige Bundesländer tun das, andere…