Claudia Schramm klärt einen Impfkandidaten über die möglichen Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs auf. Die Kinderärztin aus dem Maintal gehört zu den ersten niedergelassenen Arztpraxen, die im Rahmen eines Pilotprojekts der hessischen Landesregierung in die Corona-Impfstrategie eingebunden ist. Nach kurzer Zeit ist alles erledigt und der Patient hat alles überstanden. Rüdiger Kaiser ist Risikopatient und gehört zu den Ersten, die in der Praxis von Claudia Schramm geimpft werden.
O-Ton Rüdiger Kaiser »Man kann froh sein, wenn man geimpft wird. Und bei mir besonders, weil ich habe Probleme mit dem Herzen und auch chronisches Asthma. Und das ist nicht allzu dienlich, wenn man Corona bekommt. Und deshalb ist das für mich eigentlich ein happy Tag. Die Praxis im Maintal ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie reibungslos es in den Hausarztpraxen mit dem Impfen ablaufen kann.

O-Ton Claudia Schramm Kinderärztin »Wenn du dann jeden siehst, den du da geimpft hast und der ist wirklich dankbar, und du hast dann so eine alte Oma, die Tränen in ihren Augen hat, weil sie endlich wieder ihre Enkelkinder sehen darf. Als wir dann diese 60 Leute am Mittwoch durch hatten, war es so, dass wir schon Tränen in den Augen hatten.«

Auch Nicole Böhlich hat sehnsüchtig den Impftermin erwartet

O-Ton Nicole Böhlich Impfkandidatin  »Ohne Impfung kann ich nicht arbeiten. Und wenn man wochen- und monatelang zu Hause ist, dann sehnt man sich doch sehr wieder nach seinem Beruf. Und dann war ich heilfroh, dass die Frau Dr. Schramm im Pilotprojekt ist und die Impfungen bekommen hat. Gerade, auch wenn man Eltern noch zu Hause hat, auf die man arg aufpassen muss. Da fühlt man sich doch deutlich sicherer.«

Noch aber steht der Impfstoffmangel einer größeren Zahl von Impfungen in den Hausarztpraxen entgegen.

O-TON CLAUDIA SCHRAMM, HAUSÄRZTIN »Wir haben wirklich einen Schritt nach vorne gemacht und deswegen ist es wahnsinnig wichtig, dass die Hausärzte eben auch den Impfstoff bekommen. Wir würden…