Havarie der „Ever Given“
Das blockierte Containerschiff im Sueskanal ist jetzt ein Witz im Internet

Einige Nutzer und Nutzerinnen vergleichen den kleinen Bagger vor dem Riesenfrachter mit der Impfstrategie der Bundesregierung gegenüber dem Coronavirus

© Suez CANAL / AFP

Seit Dienstag steht die „Ever Given“ quer und behindert einen der wichtigsten Handelswege der Welt. Für die Wirtschaft eher unlustig – für die sozialen Netzwerke die perfekte Meme-Vorlage. 

Die Geschichte um das blockierte Containerschiff „Ever Given“ beginnt mit einem äußerst absurden Manöver. Bevor der Frachter südlich in den Sueskanal einlief und dort stecken blieb, mäanderte sein Kapitän durch die Gewässer und zeichnete einen riesigen Penis ins Meer. Das zeigte später ein elektronischer Tracker. Allein: Der Riesenpenis ist nicht das einzige Element der Belustigung an der Sues-Blockade. Denn das Internet übernahm die Führung des Frachters und machte daraus ein Meme. 

Das 400 Meter lange und 59 Meter breite Schiff war am Dienstag im Kanal auf Grund gelaufen und steckt seitdem dort fest. Auf beiden Seiten stauen sich – auch das zeichneten die Tracker auf – hunderte Transportschiffe.

Auf Twitter und auf Instagram nahmen sich derweil diverse Menschen der Blockade an und applizierten sie auf Situationen des alltäglichen Lebens: Ein gefühlt winziger Bagger, der bemüht an einem riesigen Containerschiff rumschaufelt? So effizient wie die unbeholfene Impfpolitik der Bundesregierung in einer globalen Pandemie. 

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Twitter
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