Nach den Präsidentschaftswahlen in den USA wollte der damalige Präsident Donald Trump das Ergebnis nicht anerkennen: Ohne Belege vorzulegen, bezeichnete er die Wahl als manipuliert und erkannte ihren Sieger Joe Biden zunächst nicht als Präsidenten an.

Auf Trumps Lieblingssender Fox News ließen sich daraufhin die Moderatoren über Wahlmanipulationen im ganzen Land aus. Nun steht dem Medienimperium von Rupert Murdoch deshalb schon die zweite Klage ins Haus, wie die »New York Times« und die »Washington Post« übereinstimmend berichten.

Nun zieht das kanadische Unternehmen Dominion Voting Systems nach und fordert einen Schadensersatz von 1,6 Milliarden US-Dollar. In seiner Klage wirft Dominion Voting Systems dem Sender die Verbreitung von Lügen vor, die den Ruf des Unternehmens geschädigt hätten.

»Die Wahrheit zählt«, schreiben die Anwälte von Dominion Voting Systems in ihrer Klage, »Lügen haben Konsequenzen«. Fox News habe falsche Geschichten über Wahlmanipulationen verbreitet, um ihre eigenen finanziellen Ziele zu verfolgen und dem Unternehmen dabei geschadet.

Fox News äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen. Gegen die Klage von Smartmatic hatte der Sender zuletzt vorgebracht, die Berichterstattung über Wahlbetrugsvorwürfe sei zu dem Zeitpunkt von großem öffentlichen Interesse gewesen.