Cyber-Kriminalität
Experten: Politiker von russischer Hackergruppe angegriffen

Mehrere Bundestags- und Landtagsabgeordnete sind in den vergangenen Tagen das Ziel von Cyberangriffen geworden – vermutlich aus Russland. Foto: Nicolas Armer/dpa

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Für Politiker ist der Auftritt in sozialen Medien wie Facebook, Twitter oder Instagram wichtig. Cyber-Angreifer hatten es dort womöglich auf ihre Login-Daten abgesehen.

Mehrere Bundestags- und Landtagsabgeordnete sind in den vergangenen Tagen das Ziel von Cyberangriffen geworden – vermutlich aus Russland. Entsprechende Berichte des WDR und des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» wurden der Deutschen Presse-Agentur am Freitag von zwei Experten bestätigt.

Der Angriff sei allerdings nicht mit dem großangelegten Hackerangriff auf den Bundestag aus dem Jahr 2015 vergleichbar. Die Angriffe hätten vor allem auf die privaten E-Mail-Konten der Parlamentarier gezielt. «Das sind die leichteren Ziele im Vergleich zur Bundestags-IT», sagte ein Experte.

Ob bei dem Angriff tatsächlich Daten abgeflossen sind, war zunächst noch unklar. Der «Spiegel» berichtete, die angegriffenen Politiker gehörten mehrheitlich den Regierungsparteien CDU/CSU und SPD an. Außerdem seien auch 31 Landtagsabgeordnete betroffen.

In einem Schreiben des Verfassungsschutzes und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) an mögliche Ziele der Attacke im Bundestag warnen die beiden Behörden, «dass Ihre dienstliche und/ oder private E-Mail-Adresse im Fokus einer gezielten Phishing-Kampagne stehen könnte». Das Schreiben liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Mit Phishing ist der Versuch gemeint, über E-Mails oder Websites an persönliche Daten zu gelangen, um so eine fremde Identität nutzen zu können.

«Das Bundesamt für Verfassungsschutz geht dabei von einem…