Am Sonntag startet die Formel 1 in die neue Saison – mit Vettel im neuen Team, Hamilton auf dem Sprung zum Rekord und überhaupt erstmals mit Mick Schumacher. Was hält die neue Serie bereit? Zehn steile Thesen.

Von Emmanuel Schneider und Martin Armbruster

Dieser Artikel erschien zuerst bei RTL.de

Am Sonntag gehen endlich wieder die Lichter aus, die Formel 1 startet mit dem Großen Preis von Bahrain (ab 16.50 Uhr live im RTL-Ticker) in die Saison. Vieles spricht dafür, dass in der Motorsport-Königsklasse 2021 ordentlich die Post abgeht. Wir schauen in die Kristallkugel und feuern zehn Thesen zur Saison ab.

1. Red Bull ärgert Mercedes (diesmal wirklich), aber es reicht nicht

Die Frage, die sich nach den Testfahrten in der Wüste von Bahrain unweigerlich stellt: Ist Red Bull näher an das Überteam Mercedes herangerückt? Fakt ist: Der Rennstall von Weltmeister Lewis Hamilton tat sich im Wüsten-Wind von Bahrain schwer, klagte über ein unruhiges Heck und legte Dreher hin – kurzum: Es lief (noch) nicht.

Bei den „Roten Bullen“ jaulte unterdessen der Honda-Motor wie ein Leitwolf. Verstappen raste am dritten Testtag mit Bestzeit um den Kurs. Stand jetzt stapeln beide Teams tief. Die Ausgangslage für die Fans, die auf Spannung hoffen, ist allerdings gut: Bislang entpuppte sich Red Bull meist als Spätstarter, wurde im Laufe der Saison durch Updates und Arbeiten am Auto besser. In diesem Jahr wirkt der Abstand schon zu Beginn deutlich geringer, die Unterboden-Änderung macht Mercedes zu schaffen, wie Teamchef Toto Wolff im RTL-Interview einräumte.

Wenn es bei der alljährlichen Entwicklung bleibt, macht Red Bull den Schwarzpfeilen das Leben in diesem Jahr deutlich schwerer, vielleicht sogar bis zu den letzten Rennen. Dass sich Mercedes die Butter komplett vom Brot nehmen lässt, ist aber unwahrscheinlich. Dafür hat das…