Im zweiten Quartal soll es vorangehen, so der Plan der Regierung. Vor diesem angekündigten Schub bei den Corona-Impfungen allerdings stagniert das Tempo der Impfkampagne in Deutschland derzeit weiter. Laut Robert Koch-Institut (RKI) wurden zuletzt rund 268.000 Impfdosen an einem Tag verabreicht. Es handelt sich dabei um den Wert vom Dienstag – vier Tage nach dem Ende des knapp viertägigen Astrazeneca-Impfstopps. Am Dienstag vor dem Impfstopp waren es 248.000 Dosen, am Freitag vor dem Stopp 304.000 Dosen.

Von Land zu Land ist es dabei unterschiedlich, wie viel von dem gelieferten Serum bisher tatsächlich verimpft wurde. Das zeigen Daten, die das Bundesgesundheitsministerium auf seiner Internetseite veröffentlicht hat. In welchem Umfang die Hochbetagten geschützt sind, ist zwischen den Ländern ebenfalls unterschiedlich, wie das Robert Koch-Institut in seinen Berichten zeigt.

Mit erwarteten 70,5 bis 73,5 Millionen Corona-Impfdosen sollen im bevorstehenden zweiten Quartal deutlich mehr Menschen in Deutschland geimpft werden können, wie das Bundesgesundheitsministerium auf seiner Homepage mitteilte. Im ersten Quartal waren es 19,8 Millionen Dosen.

Auch zur Entwicklung der Infektionszahlen hat sich das RKI geäußert – und rasche Maßnahmen der Politik gefordert. Eine weitere Eskalation der Lage sei nur mithilfe eines Lockdowns zu verhindern. Bis ein Großteil der Bevölkerung gegen das Coronavirus immun sei, gebe es keine andere Lösung, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Mittwoch in einer Online-Veranstaltung der deutschen Botschaft in Washington.

In den Pflegeheimen wird bereits reichlich ausgiebig geimpft

Andere »Werkzeuge« zur Eindämmung der dritten Welle stünden derzeit nicht zur Verfügung, sagte er weiter. Das RKI gehe davon aus, dass rund 80 Prozent der Bevölkerung gegen das Virus immun sein müssten, um eine neue Welle zu stoppen. »Bis das erreicht ist, werden wir nicht sicher sein«, sagte Wieler.

Insgesamt haben nach Angaben des RKI in Deutschland…