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„Inside America“
Massaker in den USA: Wie Biden mit einer Revolution einen Weg aus dem Hass finden will

Sehen Sie im Video: „Brauche keine weitere Minute zu warten“ – Biden fordert schärfere Waffengesetze

Nach dem Angriff mit Schusswaffen im US-Bundesstaat Colorado mit zehn Toten hat Präsident Biden schärfere Waffengesetze gefordert. Der Demokrat rief den Senat auf, zwei vom demokratisch dominierten Repräsentantenhaus bereits beschlossene Gesetzentwürfe zu verabschieden, mit denen Waffenkäufer und -besitzer strenger überprüft werden sollen. „Während wir immer noch auf weitere Informationen über den Schützen und sein Motiv warten. Angesichts der Waffen, die er benutzt hat, die Gewehre, die Magazine, brauche ich keine weitere Minute zu warten, geschweige denn eine Stunde, um Schritte mit gesundem Menschenverstand zu unternehmen, die die Leben in der Zukunft retten werden. Und meine Kollegen im Repräsentantenhaus und im Senat zum Handeln auffordern. Wir können kriegsartige Waffen wie Sturmgewehre in diesem Land wieder verbieten.“ Schärfere Waffengesetze werden in den USA schon seit längerem diskutiert, fanden bislang jedoch nicht die nötigen Mehrheiten im Kongress. Viele Republikaner stehen einer Verschärfung der Waffengesetze zurückhaltend gegenüber. Am Montag hatte ein Schütze in Colorado zehn Menschen in einem Supermarkt getötet. Biden ordnete an, im ganzen Land die US-Flaggen auf Halbmast zu setzen, um der Opfer zu gedenken. Dies gelte bis Samstag an öffentlichen Gebäuden, Militärstützpunkten und diplomatischen US-Vertretungen im Ausland. Es war der zweite schwere Schusswaffenangriff mit mehreren Toten innerhalb einer Woche in den USA. Erst am vergangenen Dienstag waren in drei Massage-Salons in und um Atlanta im US-Bundesstaat Georgia acht Menschen erschossen worden.

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von Raphael Geiger

24.03.2021, 11:46 Uhr

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