Test

Oneplus 9 Pro im Test:
Ist dieses China-Phone mit Hasselblad-Knipse eine Gefahr für das iPhone?

Das schicke Gehäuse bei Oneplus 9 (stehend) und Oneplus 9 Pro ist am unteren Ende der Rückseite reflektierend, wird in Richtung Oberkante aber immer matter

© Malte Mansholt / stern

von Malte Mansholt

24.03.2021, 15:30 Uhr

Eine Kamera in Zusammenarbeit mit der Edelmarke Hasselblad und weniger als 30 Minuten Ladezeit auf 100 Prozent – das bietet das Oneplus 9 Pro. Ob sich der Kauf lohnt oder man auch zum günstigeren Modell ohne Pro greifen kann, verrät der Test.

Günstige Smartphones, die es mit den ganz Großen aufnehmen sollten – das war lange die Philosophie des chinesischen Herstellers Oneplus. Die Preise gingen in den letzten Jahren spürbar nach oben, die Qualität aber ebenso. Im neuen Oneplus 9 und seinem Pro-Modell setzt die Firma bei der Kamera erstmals auf eine Kooperation mit Hasselblad. Wir konnten die Edelknipse bereits testen. Und waren durchaus angetan.

Viel Liebe zum Detail

Eines vorweg: Eine Revolution ist die Hasselblad-Kooperation nicht. Das ist aber auch gar nicht nötig. Mit viel Liebe im Detail hat die schwedische Luxus-Kameramarke in seiner ersten fest verbauten Smartphone-Knipse eine sehr gute Kamera gebaut, die mit schönen Bildern und schicken Details überzeugt. Und das zu einem Bruchteil des Preises einer echten Hasselblad.

Das fängt schon beim Auslöse-Geräusch an: Das kommt sehr nah an den echten Sound heran, den die sonst für den Preis eines Einsteigerwagens gehandelten Edelkameras beim Auslösen machen. Auch die Farbkalibrierung der vier Kameras des Oneplus 9 Pro hat Hasselblad übernommen.

Die großen Bullaugen des Hasselblad-Kamera sind ein echter Hingucker

© Malte Mansholt / stern

Starke Knipse mit kleiner Schwäche

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Obwohl…