Legendäre Bausteine
Etappensieg für Lego: Europäisches Gericht bestätigt Markenschutz für Spezial-Steine

Sehen Sie im Video: Lego-Selbstversuch im Zeitraffer-Video – das größte Set nonstop aufgebaut.

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Lego ist für viele Menschen zum Synonymbegriff für bunte Bausteine geworden. Die charakteristischen Bausteine identifiziert fast jeder schnell. Trotzdem ist das Design von Lego-Steinen nicht geschützt. Jetzt hat der Hersteller einen Etappensieg erzielt.

Lego hat im Kampf gegen Billigkonkurrenz vor allem aus China einen kleinen Zwischenerfolg erzielt. Das EU-Markenamt EUIPO hat das schützende Geschmacksmuster für einen ganz bestimmten Baustein zu Unrecht gelöscht, entschied am Mittwoch das erstinstanzliche Gericht der Europäischen Union (EuG) in Luxemburg. Das EUIPO habe die Sache nur unzureichend geprüft und soll nun neu entscheiden.

Mit dem betreffenden Stein haben ältere Legofreunde in ihrer Kindheit noch gar nicht gespielt, erst 2010 hatte der dänische Spielzeughersteller das Geschmacksmuster eintragen lassen. Die flache Platte ist breit wie drei Noppenreihen, hat aber nur eine Reihe mit vier Noppen in der Mitte. Lego verwendet solche seltenen Steine insbesondere in Bausätzen, um deren Nachbau zu erschweren.

EuGH 2010: Normaler Legostein keine Marke

Denn 2008 hatte das EuG und 2010 dann in oberster Instanz auch der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschieden, dass ein normaler Legostein nicht als Marke eingetragen werden kann, weil seine Form sich aus der technischen Funktion ergibt.

In dem nun entschiedenen Design-Streit hatte die deutsche Firma Delta Sport beantragt, das Geschmacksmuster für den seltenen neuen Stein zu löschen. Dem gab das EUIPO im spanischen Alicante 2019 statt.

Auf Klage von Lego hob das EuG diese Entscheidung nun auf. Zum einen habe das EUIPO…