Kommunikationsdienst für Gamer
Bericht: Microsoft will angeblich Discord für zehn Milliarden Dollar übernehmen

Discord boomt, nicht nur in den App-Stores – das ist offenbar auch Microsoft nicht entgangen

© Valentin Wolf/ / Picture Alliance

Einem „Bloomberg“-Bericht zufolge hat Microsoft großes Interesse am Kommunikationsdienst Discord. Aus Sicht des Branchenriesen macht die Übernahme durchaus Sinn. Ob es wirklich zu dem Deal kommt, steht jedoch in den Sternen.

Microsoft hat offenbar ein Auge auf den Kommunikationsdienst Discord geworfen. Wie die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ unter Berufung auf Insider aus dem Umfeld der beiden Unternehmen berichtet, ist der Soft- und Hardware-Gigant bereit, dafür zehn Milliarden US-Dollar, rund 8,4 Milliarden Euro, auf den Tisch zu legen. Eine Stellungnahme von Discord oder Microsoft gab es zu den Gerüchten nicht.  

Die kostenfreie Software Disord ermöglicht den Nutzer:innen die Kommunikation per Video, Audio oder Chat. Der Konzern hat zwar bereits in seiner 365-Suite mit Teams einen Dienst mit einigen vergleichbaren Funktionen im Portfolio, aber während Teams eher auf die Geschäftswelt abzielt, ist Discord vor allem in der Gamer-Szene populär. Die Software wurde mit Blick auf den parallelen Einsatz beim Computer-Spielen entwickelt. Die Spielebranche boomt in der Corona-Pandemie, in der viele Menschen zwangsläufig viel Zeit in ihren eigenen vier Wänden verbringen. Auch Discord erfreut sich parallel dazu steigender Beliebtheit. Und nicht nur Gamer nutzen Discord, die App wird auch für Lerngruppen, Tanzkurse, Buchklubs und andere virtuelle Treffen eingesetzt. Kurz: Teams ist eher fürs Büro, Discord für zu Hause. 

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