Gechäftsbericht
BMW kündigt für 2021 deutlich besseres Ergebnis an

Die BMW Konzernzentrale in München. Das Unternehmen legt seinen Geschäftsbericht vor. Foto: Peter Kneffel/dpa

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Nach dem schwierigen Corona-Jahr 2020 soll es 2021 für BMW wieder aufwärts gehen. Dabei setzt der Autobauer unter anderem auf vernetzte und vollelektrische Fahrzeuge.

Der Autobauer BMW erwartet nach dem Umsatz- und Gewinnrückgang des vergangenen Jahres eine deutliche Erholung. Vorstandschef Oliver Zipse sagte am Mittwoch in München: «Wir sind mit hoher Dynamik in das neue Jahr gestartet und wollen schnellstmöglich wieder an das Vorkrisenniveau anknüpfen – und darüber hinausgehen.»

Nach zwei Jahren mit Gewinnrückgängen strebt das Unternehmen für 2021 «einen deutlichen Anstieg beim Konzernergebnis vor Steuern an». Die Autoverkäufe sollen nach dem Rückgang auf 2,3 Millionen im vergangenen Jahr solide wachsen. Vor allem in China war die Nachfrage zuletzt stark gestiegen. Die Ergebnismarge im Autosegment (Ebit-Marge) soll von 2,7 auf 6 bis 8 Prozent vom Umsatz steigen. Finanzvorstand Nicolas Peter sagte: «2021 steht für uns im Zeichen des Wachstums. Gleichzeitig sind wir darauf vorbereitet, flexibel zu reagieren.»

Der Stellenabbau werde vorangetrieben. Nachdem BMW bereits im vergangenen Jahr rund 5000 Stellen abgebaut hat, soll die Mitarbeiterzahl Ende 2021 «leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegen».

Bei der Transformation zu digital vernetzten Elektroautos will BMW an Tempo zulegen. Der in München gebaute vollelektrische BMW i4 komme dieses Jahr drei Monate früher als geplant. Der Absatz vollelektrischer Modelle soll bis 2025 im Durchschnitt um «deutlich über 50 Prozent pro Jahr» wachsen. Dann startet BMW auch seine neue, auf E-Autos zugeschnittene Fahrzeugarchitektur. 2030 soll jedes zweite verkaufte Auto des Konzerns vollelektrisch sein. Der…