Ausgangslage:

4:1 haben die Bayern das Hinspiel gegen Lazio gewonnen. In Rom, wohlgemekt. Insofern dürfte es schon einem italienischen Wunder gleichkommen, wenn die Römer beim Rückspiel in der Allianz-Arena noch etwas ausrichten sollten. Anders ausgedrückt: Für die Bayern ist der Einzug ins Viertelfinale eigentlich schon gesetzt, was insbesondere in der aktuellen Diskussion um die mögliche Zukunft als Löw-Nachfolger von Trainer Hansi Flick (der, manchmal muss man daran erinnern, ja ein ausgesprochener Erfolgstrainer ist) und die mutmaßlichen Dissonanzen mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic ausgesprochen wünschenswert ist. Aus Sicht der Bayern.

Dort allerdings gibt es Fragezeichen um zwei Leistungsträger. Flick sagte nach dem Abschlusstraining am Dienstag: „Wir haben Manuel Neuer und Kingsley Coman heute einmal rausgenommen. Manu hat eine leichte Erkältung, Kingsley hat leichte muskuläre Probleme. Wir müssen noch abwarten, hoffen aber, dass sie morgen dabei sind.“ Lazio setzt vor allem auf die Torgewalt ihres Stürmerstars Ciro Immobile. Und auf das Prinzip Hoffnung.

Stimmen der Trainer:

Hansi Flick (Bayern München): „Auch wenn wir zwischendurch mal ein Leistungstief hatten – mit den letzten Spielen kann man sehr zufrieden sein. Das ist aktuell unser Anspruch, dass wir diese Leistung wiederholen.“

Simone Inzaghi (Lazio Rom): „Wir haben über die Jahre viel gearbeitet, um Spiele wie am Mittwochabend zu spielen und werden nach München fahren, um unser Bestes zu geben. Gegen den Welt- und Europameister werden wir Laufbereitschaft, Aggressivität und Entschlossenheit brauchen.“

Statistik:

Bayern München ist erstmals Gastgeber von Lazio auf europäischer Ebene. Das muss den Italienern keine ausgeprägte Gastfreundschaft suggerieren. Von den letzten 21 Teams, die im Landesmeister- oder Champions-League-Wettbewerb zum ersten Mal bei den Münchnern antreten mussten, hat dort keines gewonnen. Und: Die letzten vier Mannschaften aus Italien, die in der Königsklasse bei den…