Thomas Kutschaty
SPD-Fraktionschef in NRW drängt auf Entlassung von Gesundheitsminister Spahn

Sehen Sie im Video: Corona-Impfungen mit Astrazeneca ausgesetzt – so begründet Spahn die Entscheidung.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagt zur Aussetzung der Corona-Impfungen mit Astrazeneca: „Aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts setzt die Bundesregierung die Corona-Impfungen mit Astrazeneca vorsorglich aus. Hintergrund sind neu gemeldete Fälle von Thrombosen der Hirnvenen, die in zeitlichem Zusammenhang mit einer Astrazeneca-Impfung stehen… Das Paul-Ehrlich-Institut weist darauf hin, dass Personen, die den Impfstoff von Astrazeneca bereits erhalten haben und sich mehr als vier Tage nach der Impfung zunehmend unwohl fühlen sollten, zum Beispiel mit starken und anhaltenden Kopfschmerzen oder mit punktförmigen Hautblutungen, sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben. Ich muss einordnend sagen, es ist sehr selten aufgetreten. Bis jetzt gibt es sieben berichtete Fälle, die im Zusammenhang mit einer solchen Hirnvenenthrombose stehen können… Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA wird jetzt entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken. Die Entscheidung heute zur Aussetzung betrifft sowohl Erst- als auch Folgeimpfungen.“

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Thomas Kutschaty, SPD-Fraktionschef in Nordrhein-Westfalen, hält Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für „nicht mehr tragbar“. Der Sozialdemokrat moniert Versäumnisse im Corona-Krisenmanagement.

Der nordrhein-westfälische SPD-Fraktionsvorsitzende und designierte Landeschef, Thomas Kutschaty, drängt wegen Versäumnissen in der Corona-Politik auf eine Entlassung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Erst habe Spahn bei der Beschaffung der Impfstoffe versagt, dann bei der Teststrategie, begründete Kutschaty seine Forderung im „Spiegel“. „Spahn ist mit seinem Job überfordert.“ „Ein solcher…