„Verdächtige Aktivitäten“
Ronaldo gegen Cash: Fifa 21 fliegt Skandal um Ultimate-Karten um die Ohren

Die wohl größte Neuerung in FIFA 20: Der Volta-Modus, der eine Art Weiterentwicklung von FIFA Street ist.

© EA Sports

von Malte Mansholt

16.03.2021, 19:00 Uhr

Der Sammelkarten-Modus Ultimate Team ist der große Geldbringer der beliebten „Fifa“-Videogames. Nun bringt er Entwickler EA mächtig Ärger – obwohl das Unternehmen selbst zu den Opfern gehört.

Panini-Karten, die auch noch einen Vorteil im Spiel bringen – das ist vereinfacht gesagt Fifa Ultimate Teams. Die digitalen Sammelkarten mit Cristiano Ronaldo, Manuel Neuer und Co. sind einer der großen Gewinntreiber der beliebten Video-Spielreihe. Und werden entsprechend auch gehandelt. Doch während Entwickler EA gegen den Markt unter Spielern teilweise hart vorgeht, muss der Konzern nun einem eigenen Skandal nachgehen: Mitarbeiter hatten einzelne Karten zu Wucherpreisen verkauft.

Dabei sind die Karten ohnehin schon nicht gerade günstig. Wie bei klassischen Sammelkarten-Spielen verkauft EA im Spiel Packs, aus denen die Spieler dann die Karten ziehen. Die so gezogenen Spielfiguren, die natürlich echten Fußballern entsprechen, können dann im eigenen Team genutzt werden und verbessern dessen Leistung. Die Chance auf Top-Spieler ist gering. EA verrät die Wahrscheinlichkeiten der Topkarten zwar nicht, die Spitzenspieler werden aber von den allerwenigsten Zockern gezogen.

„Wir sind auch wütend“

Kein Wunder, dass manche Fans durchaus bereit sind, hohe Summern zu zahlen, um sicher eine bestimmte Karte zu bekommen. Genau das ist nun passiert, musste EA gerade in einem Blopost zugeben: „Offenbar schalteten einer oder mehrere EA-Accounts, die entweder gehackt oder von jemandem bei EA missbraucht wurden, in diesen Accounts gezielt Gegenstände frei“, gibt der Konzern zu. „Wir sind auch wütend.“ Man sei…