Corona-Krise
Eurostaaten wollen weiter Geld in die Wirtschaft pumpen

Erst wenn die Erholung läuft, soll die Verschuldung in den EU-Ländern schrittweise wieder eingedämmt werden. «Wir dürfen nicht gegen die Krise ansparen», sagt Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

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In der Corona-Krise flossen gigantische Summen, um Europas Unternehmen über Wasser zu halten. Dabei soll es vorerst bleiben. Noch gebe es kein Frühlingserwachen, sagt der Bundesfinanzminister.

Trotz wachsender Verschuldung wollen Deutschland und die übrigen Eurostaaten der Wirtschaft in der Corona-Pandemie weiter kräftig unter die Arme greifen. Dieses und nächstes Jahr solle es dabei bleiben, heißt es in einer Erklärung der Eurogruppe vom Montag.

Erst wenn die Erholung läuft, soll die Verschuldung schrittweise wieder eingedämmt werden. «Wir dürfen nicht gegen die Krise ansparen», sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD).

Man müsse die Entwicklung der Pandemie angesichts steigender Fallzahlen und ansteckenderer Virusvarianten genau im Blick behalten und das Impftempo erhöhen, sagte der Vizekanzler. «Ein echtes Frühlingserwachen aus diesem Corona-Winter wird leider noch etwas dauern.»

Für Deutschland versprach Scholz: «Wir werden weiter mit aller Kraft dagegen halten und Beschäftigte und Unternehmen unterstützen, solange es die pandemische und die wirtschaftliche Lage erfordert.» Wichtig sei nun, in Zukunftstechnologien zu investieren, darunter erneuerbare Energien, klimafreundliche Mobilität und schnelles Internet.

Die in Europa vereinbarten Corona-Hilfen im Umfang von 750 Milliarden Euro seien eine historische Chance, fügte Scholz hinzu. Ambitionierte Reformpläne könnten einen echten Modernisierungsschub bringen. Das in den USA verabschiedete, 1,9 Billionen Dollar schwere…