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Darum geht es bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz

16.32: Auftakt ins Superwahljahr: In Rheinland-Pfalz hofft die SPD auf ein Ampelsignal, die CDU will den Machtwechsel. Alles deutet auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin. Was Sie zur Wahl in Rheinland-Pfalz wissen müssen, lesen Sie hier.

Online-Wahlkampf statt »Nah bei de Leut«

16.25 Uhr: Wie funktioniert eigentlich Wahlkampf unter Corona-Bedingungen? Im »Stimmenfang«-Podcast hören Sie, was die Parteien in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg versucht haben, um die Wählerinnen und Wähler zu erreichen. Und: Welches Werbemittel plötzlich ein Revival erlebte.

Viele Briefwähler in Rheinland-Pfalz

16:22 Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat sich der erwartet hohe Anteil an Briefwählerinnen und -wählern wegen der Pandemie abgezeichnet. Bis Sonntagmittag gaben mehr als die Hälfte der 3,1 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie der Landeswahlleiter mitteilte. Bis 12.00 Uhr lag die Wahlbeteiligung demnach inklusive Briefwähler bei 52 Prozent. »Wegen der hohen Zahl an Briefwählern war es in den Wahllokalen bislang sehr ruhig.«

Stichproben in ausgewählten Kommunen hätten bis zum Mittag einen Urnenwähleranteil von 7,5 Prozent ergeben, hieß es. Weitere 44,5 Prozent hätten bereits per Briefwahl abgestimmt. Bei der vorangegangenen Landtagswahl 2016 habe die Wahlbeteiligung insgesamt bei 70,4 Prozent gelegen. Angesichts des hohen Briefwähleranteils sei es nicht möglich, die Wahlbeteiligung vor fünf Jahren bis 12.00 Uhr mit dem aktuellen Stand zu vergleichen, sagte ein Sprecher des Landeswahlleiters in Bad Ems. Bei einem Sonne-Wolken-Mix und kühlen Temperaturen war die Abstimmung am Morgen reibungslos angelaufen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sah dem Ergebnis optimistisch entgegen. »Ich bin zuversichtlich«, sagte sie nach der Stimmabgabe in Trier. Als »sehr zurückhaltender Mensch« könne sie sich aber erst freuen, wenn die Stimmen ausgezählt seien.

Die…