Belästigungsvorwürfe
New Yorks Gouverneur immer stärker unter Druck

Andrew Cuomo, Gouverneur des US-Bundesstaates New York, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Michael Brochstein/ZUMA Wire/dpa

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Immer mehr Frauen erheben schwere Belästigungsvorwürfe gegen New Yorks Gouverneur Cuomo – und jetzt mehren sich die Rücktrittsforderungen gegen in.

Nach Belästigungsvorwürfen mehrerer Frauen haben Rücktrittsforderungen führender Demokraten den Druck auf New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo weiter verstärkt.

Führende Vertreter seiner eigenen Partei, darunter Chuck Schumer und Kirsten Gillibrand, die New York zu zweit im US-Senat vertreten, schlossen sich entsprechenden Forderungen von mehr als einem Dutzend Abgeordneten aus dem Bundesstaat im US-Repräsentantenhaus an. Cuomo lehnt einen Rücktritt allerdings weiterhin entschieden ab. Er ging am Wochenende demonstrativ seinen Amtsgeschäften nach, veröffentlichte beispielsweise aktuelle Daten zum Corona-Infektionsgeschehen und zur Impfkampagne in seinem Bundesstaat.

«Ich wurde von den Menschen im Bundesstaat gewählt», hatte der 63-Jährige am Freitag bei einer telefonischen Pressekonferenz gesagt. «Ich wurde nicht von Politikern gewählt. Ich werde nicht wegen Vorwürfen zurücktreten.» Unterdessen werfen immer mehr Frauen – die meisten davon frühere Mitarbeiterinnen des Gouverneurs – Cuomo sexuelle Belästigungen vor. Bei den Anschuldigungen geht es um körperliche und verbale Bedrängungen. Cuomo hat sich für mögliche «Fehlinterpretationen» seines Verhaltens entschuldigt, betonte am Freitag aber auch erneut: «Ich habe nicht getan, was mir vorgeworfen wird, Punkt.»

Unter wachsendem öffentlichen Druck leitete New Yorks Justizministerin Letitia James eine Untersuchung ein. Cuomo sagte zu, mit den Ermittlern zusammenzuarbeiten. US-Präsident Joe Biden hatte über seine Sprecherin…