„Lewa hat vollstreckt, dafür ist er da. Er hat ein Sonderlob verdient – wie alle anderen“, sagte Hansi Flick über seinen Torjäger Robert Lewandowski. Der Trainer des FC Bayern war aber in seiner Reaktion nicht so euphorisch, wie er es nach dem spektakulär herausgespielten 4:2-Sieg seiner Mannschaft gegen Borussia Dortmund hätte sein können. Dabei war der Spielverlauf im Grunde wie gemacht dafür, Bayern-Anhänger zu begeistern: Nach frühem 0:2-Rückstand glichen die Bayern noch vor der Pause aus und stellten erst in den Schlussminuten den Sieg sicher. Bester Mann war einmal mehr Robert Lewandowski, dem Polen gelangen drei Tore.

Die Dortmunder ärgerten sich dagegen über den Schiedsrichter, weil der vor dem 3:2 durch Leon Goretzka einen Rempler von Leroy Sané gegen Emre Can nicht als Foul geahndet hatte. „Das kann er pfeifen, muss er nicht“, gab aber schließlich auch Can zu.

Leipzig bleibt dran

Durch den Sieg verteidigten die Münchner zwar ihre Tabellenführung, doch blieb Verfolger RB Leipzig durch einen 3:0-Erfolg beim SC Freiburg in Schlagdistanz. Nach wie vor trennen München und Leipzig im Titelrennen nur zwei Punkte. Freiburgs Trainer Christian Streich war beeindruckt und nannte RB einen „ernsthaften Konkurrenten für Bayern München“.

„Ich denke, dass es bis zum Ende ein Zweikampf wird“, sagte SC-Coach anerkennend. RB-Trainer Julian Nagelsmann stapelte lieber tief: „Man versucht, das nicht zu viel zu beachten“, sagte er. „Wir versuchen unsere Spiele zu gewinnen und weiter erfolgreich zu sein.“

Leverkusen holt auf Frankfurt und Wolfsburg auf

Endlich wieder erfolgreich war auch Bayer 04 Leverkusen. Die Werkself setzte sich im „Krisenduell“ bei Borussia Mönchengladbach mit 1:0 durch. Für die Gladbacher war es seit der Wechselankündigung von Trainer Marco Rose bereits die fünfte Pflichtspiel-Niederlage in Folge. Gladbach hat als Tabellen-Zehnter nun bereits einen Rückstand von sechs Punkten auf den BVB auf Europa-League-Rang sechs.

Erlösender Treffer: Patrik…