Zweiter Weltkrieg
Jagdtiger – diese Panzerlegende litt an massivem Übergewicht

Von anderen Panzern war der Jagtiger kaum zu bekämpfen

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von Gernot Kramper

06.03.2021, 10:10 Uhr

Im Zweiten Weltkrieg entwickelten die Deutschen sogenannte Jagdpanzer, sie hatten keinen drehbaren Turm, dafür konnte eine größere Kanone auf das Fahrgestell gebaut werden. Der Jagdtiger war das gewaltigste Modell.

Gegen Endes des Zweiten Weltkrieges schickte die Wehrmacht zwei sehr unterschiedliche Panzer ins Gefecht. Das eine war der Mini-Panzer Hetzer. Er war klein, konnte jede Deckung ausnutzen, hatte eine solide Kanone – war aber kaum gepanzert. Und das andere war der Jagdtiger – ein absoluter Behemoth. Er besaß die stärkste Panzerkanone aller deutschen Panzer und besaß die stärkste Frontpanzerung. Von vorn war der Jagdtiger nicht zu knacken. Der Jagdtiger wurde als Abwehrpanzer für die Rückzugsgefechte der Wehrmacht entwickelt. Der Jagdtiger sollte die neuentwickelten schweren Panzer der Alliierten schon auf große Entfernung stoppen.

Zweiter Weltkrieg

Jagdtiger – Legende ohne Nutzen

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Extremes Geschütz im Zweiten Weltkrieg

Als Hauptwaffe wurde die 12,8-cm-KwK L/55 verbaut. Gegen sie war die Acht-Acht des Tiger-Panzers ein Leichtgewicht. Im Kaliber von 12,8 Zentimetern wogen ihre Projektile fast 30 Kilogramm, dazu kam noch die Treibladung von 15 Kilogramm. Geschoss und Ladung waren getrennt, sonst hätten die beiden Ladeschützen die Geschosse nicht bewegen können. Die 12,8-cm-PaK 44d durchschoss die Panzerung eines amerikanischen Sherman Panzers auf drei Kilometer Entfernung aus jedem Winkel. Der Sherman hingegen musste auf hundert Meter herankommen, und versuchen, den Jagdtiger dann von hinten zu fassen.

Doch leider hatte die Konstruktion auch andere Superlative zu bieten: Der Jagdtiger wog…