SPIEGEL: Herr Faury, wie oft fliegen Sie derzeit?

Faury: Innerhalb Europas und innerhalb Frankreichs fliege ich etwa zweimal pro Woche. Manchmal auch etwas mehr.

SPIEGEL: Dann aber sicher im Privatjet statt im Linienflugzeug?

Faury: Meistens sind es Linienflüge. Heute bin ich in der Tat in einem Privatjet geflogen, da Berlin aufgrund der momentanen Restriktionen im Flugverkehr von Toulouse aus ziemlich schwer zu erreichen ist.

SPIEGEL: Können Sie nachvollziehen, dass Menschen Angst haben, in ein Flugzeug zu steigen?

Faury: Natürlich kann ich dieses Gefühl nachvollziehen, aber ich halte die Angst für unbegründet. Die Belüftung an Bord, die Filterung, der Luftaustausch sind effizient und sicher. Das haben alle möglichen Analysen ergeben, die wir durchgeführt haben. Was bleibt, ist das Problem der Tröpfchen, wenn jemand im Flugzeug hustet oder niest. Deshalb gibt es die Pflicht, eine Maske zu tragen. Kurzum: Das Flugzeug ist ein sicherer Ort, auch zu Corona-Zeiten, insbesondere mit einer Maske. Studien renommierter Institute wie etwa Harvard bestätigen dies.