Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht nach dem Ende der Bund-Länder-Beratungen in der Abschluss-Pressekonferenz von einem »Übergang in eine neue Phase«. Dies dürfe nicht mit Sorglosigkeit begleitet werden, »aber mit berechtigten Hoffnungen«. Es gehe nun aber darum, »die nächsten Schritte klug zu gehen«.

Man habe in den vergangenen Monaten sehr viel erreicht. »Was wir gemeinsam durchgestanden haben, das war hart«, sagte die Kanzlerin. Aber es sei auch wirksam gewesen.

Man habe eine Überlastung der Intensivstationen verhindert und die Ausbreitung des Virus eingedämmt, Massenarbeitslosigkeit verhindert.

Jetzt liege die Aufgabe darin, »die nächsten Schritte klug zu gehen«. Es sollten »Schritte der Öffnung sein«, sagte Merkel, die aber nicht dazu führen dürften, dass man in der Pandemie zurückgeworfen werde.

Merkel äußerte sich vorsichtig optimistisch. »Der Frühling 2021 wird anders sein als der Frühling vor einem Jahr.« Das liege an Impfstoffen und an Tests. »Das Impfen ist der Weg hinaus aus der Pandemie.«

Der Abstand zwischen der Erst- und der Zweitimpfung solle maximal ausgenutzt werden, sagte Merkel. »Dadurch können wir schneller mehr Menschen erstimpfen.« Für alle Personen sollten ab 8. März ein kostenloser Test pro Woche zur Verfügung stehen.

Bund und Länder einigten sich laut Merkel auf mehrere Öffnungsschritte, die bei entsprechenden Inzidenzen aufeinander folgen sollen.

Nachdem im ersten Schritt manche Länder bei Schulen und Friseuren bereits gelockert haben, sind nun weitere Bereiche vorgesehen. Hier sollen jeweils bei Inzidenzen unter 50 oder unter 100 bestimmte Regeln gelten.

Ein Schritt könne jeweils erfolgen, wenn 14 Tage nach dem vorherigen Schritt die Inzidenz stabil bleibe, sagte Merkel. Falls die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 100 steigt, soll eine Bremse greifen – dann sollen ab dem zweiten darauffolgenden Werktag die aktuell geltenden Regeln wieder gelten

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