Bund und Länder haben sich nach langen Diskussionen auf Inzidenzwerte geeinigt, die ausschlaggebend für Öffnungsschritte oder erneute Verschärfungen der Corona-Maßnahmen sein sollen. Das erfuhr der SPIEGEL aus Verhandlungskreisen bei der Videokonferenz von Kanzlerin Angela Merkel mit den Länderchefs.

Demnach ist die Sieben-Tage-Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner als Maßstab für Lockerungen vom Tisch. Stattdessen soll der Wert 50 gelten.

Das ist eine Abkehr von den Beschlüssen, die Bund und Länder bei ihrem vergangenen Treffen am 10. Februar getroffen hatten. Damals war vereinbart worden, weitergehende Öffnungsschritte seien erst bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner möglich.

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