Borussia vs. Borussia
Netzer, Matthäus, Rose: Für Gladbach hat der Pokal seine eigenen Personal-Gesetze

Beim letzten Duell zwischen den beiden Borussias im Januar, klatschte Gladbachs Trainer Rose (r.) schon einmal seinen künftigen Spieler Marco Reus ab

© Lars Baron / Getty Images

Marco Rose ignoriert die Brisanz im Pokal-Duell der Borussias aus Mönchengladbach und Dortmund aufgrund seines Wechsels im Sommer zum Gegner BVB. Mit Spielern erlebten die Gladbacher in ähnlichen Situationen in der Pokal-Vergangenheit schon so einiges.

Borussia Mönchengladbach gegen Borussia Dortmund – allein die Paarung verspricht größte Brisanz im DFB-Pokal-Viertelfinale. Und die wird diesmal durch eine gemeinsame Personalie getopp. Nicht zum ersten Mal in der Geschichte Gladbachs

Vor zwei Wochen gab der aktuelle Gladbach-Coach Marco Rose bekannt, dass er im Sommer per Ausstiegsklausel nach Dortmund wechselt. Seitdem ist die Unruhe groß am Niederrhein. Mönchengladbach verlor die folgenden drei Pflichtspiele, in der Liga sogar gegen Abstiegskandidat Mainz 05. Die Fans fordern die sofortige Trennung vom Trainer, doch das lehnt Sportchef Max Eberl kategorisch ab. Nun könnte die rheinische Borussia alles verspielen. In der Champions League droht das Aus gegen Manchester City, in der Liga verlor Gladbach den Anschluss. Der Pokal scheint die letzte Chance auf einen Erfolg im Sommer.

Ganz anders der BVB. Seit Roses Verpflichtung klar ist, spielen die vormals verunsicherten Dortmunder befreit auf und siegten in drei Spielen dreimal. Im Viertelfinale sind die Westfalen, die Ende Januar in der Bundesliga noch 2:4 in Gladbach verloren, klarer Favorit.

Situation von Rose: Die Besonderheit der Konstellation versucht Rose zu ignorieren. Gereizt reagierte der 44-Jährige auf entsprechende Fragen. Das Spiel sei eine große Chance für seine aktuelle Borussia. „Nur das sehen…