Der Wunsch nach mehr Normalität und Öffnungen in Zeiten der Corona-Pandemie wird immer größer. Ab diesem Montag dürfen die Friseure bundesweit wieder öffnen – doch vielerorts bleibt es nicht dabei. In manchen Bundesländern machen zusätzlich Gärtnereien wieder ihre Türen auf, in anderen stehen die längst offen. Ein Überblick, was außer bei den Friseuren so passiert:

Hamburg: Die Hansestadt ist das einzige Land, in dem es bis auf die Öffnung der Friseure erst einmal keine weiteren Lockerungen gibt. Auch bei diesem ersten Schritt hat der rot-grüne Senat nur zur Wahrung der bundesweiten Einheitlichkeit mitgemacht. Es gilt seit dem Wochenende sogar eine verschärfte Maskenpflicht für stark besuchte Orte wie den Jungfernstieg.

Niedersachsen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommmern: Auch hier tut sich außer bei den Friseuren wenig Neues – weil einiges längst geöffnet ist. Blumenläden bieten dort ihre Ware bereits wieder an. In Berlin können bestellte Blumen abgeholt werden. Auch Gartenmärkte haben in Niedersachsen und Bremen bereits auf und öffnen nun auch in den Regionen Mecklenburg-Vorpommerns mit geringem Infektionsgeschehen – nicht aber in Berlin.

In der Hauptstadt haben dafür die Buchläden den zweiten Lockdown von Anfang an nicht mitgemacht. Dort sind ebenso wie in Niedersachsen auch Fahrradläden offen, in Berlin aber nur für Reparaturen. In Mecklenburg-Vorpommern sind zudem Fahrschulen bereits für solche Schüler geöffnet, die die Fahrerlaubnis für die Berufsausbildung benötigen. Zudem dürfen dort in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 und darunter Kosmetiker, Fußpfleger und Nagelstudios wieder Kunden empfangen.

Hessen, Baden-Württemberg, Brandenburg, Thüringen: In Hessen dürfen außer den Friseuren nur Betriebe für medizinisch und hygienisch notwendige Behandlungen öffnen, etwa Fußpflege- und Nagelstudios. In den anderen drei Ländern können Gartenmärkte wieder ihre Ware anbieten, in Baden-Württemberg auch Blumenläden sowie…