U-Boot
Typ XXI – Hitlers Unterwasser-Wunderwaffe sollte mit der Rakete „Ursel“ unangreifbar werden

Typ XXI war das modernste Boot des Krieges, es zu bauen, war dennoch ein Fehler.

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von Gernot Kramper

27.02.2021, 20:03 Uhr

Der Typ ist das modernste U-Boot des Zweiten Weltkrieges. Sein Design hätte den U-Boot-Krieg revolutioniert – zu einem wirklichen Kampfeinsatz kam keines der Boote.

Eine Zeit lang träumten die Deutschen davon, mit den Wolfsrudeln ihrer U-Boote den Atlantik zu beherrschen und so Großbritannien in die Knie zu zwingen. Der anfängliche Vorteil löste sich schnall auf, als die USA in den Krieg eintraten. Der schieren Menge an Überwasserkampfschiffen hatten die Deutschen nichts entgegenzusetzen. Dazu kamen technische Innovationen, die es möglich machten, getauchte Boote präzise zu orten und die Allgegenwart alliierter Flugzeuge über weiten Teilen des Atlantiks. Schließlich knackten die Briten auch noch die deutsche Chiffriermaschine vom Typ Enigma.

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Aus den Jägern wurde Gejagte, die Verluste der U-Bootwaffe waren enorm. Doch Oberbefehlshaber Karl Dönitz schickte seine Mannschaften immer weiter gegen den Feind (Dönitz – die Regierung des letzten Führers“). Gegen Ende des Krieges sollte ein neuer U-Boot-Typ die Wende bringen. XXI war tatsächliche das modernste U-Boot des Krieges und ein Entwurf, der weit in die Zukunft wies. Tatsächlich wurde es auch gebaut. Es war also keine reine Zukunftsvision wie die Stratosphärenbomber und auch weiter gediehen als die Nurflügler von Horton, die über Prototypen nicht hinauskamen. 131 Boote wurden gebaut, doch keines kam an den Feind.

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