von Gernot Kramper

26.02.2021, 22:00 Uhr

Neue Regeln des Gesetzgebers und der enorme Preisverfall der Solarmodule machen Photovoltaik attraktiv. Heute gebe es keine ungeeignete Lage mehr, man müsse man so viel Kapazität wie möglich auf das Dach bringen, sagt Alex Melzer vom Solarportal Zolar.

Solarenergie wird die Zukunft gehören. Solarstrom wird zur günstigsten Energiequelle der Welt. Und das gilt auch für Länder wie Deutschland, auch wenn hierzulande die Sonne nicht so prall scheint wie in Marokko.  Dafür sind mehrere Faktoren verantwortlich. Ein wesentlicher Punkt ist der Preisverfall der Solarmodule, sagt Alex Melzer, CEO und Co-Founder vom Solarportal Zolar zum stern. „Der Preis ist das Zauberwort. Ich habe 2007 in dieser Branche angefangen. Damals haben wie ein Watt Solarmodul für 3,70 Euro verkauft. Mittlerweile bekommt das der Endkunde für 35 Cent. Das sind zehn Prozent vom alten Preis.“ Die gesunkenen Kosten für die Module führen zu anderen Planungen.

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Früher hat man gesagt: „Nur nach Süden“, etwas später hieße es: „Jetzt lohnt sich auch Ost – West“, erläutert Metzler. „Doch heute ist man so weit, dass diese Faktoren beinahe egal sind. Hauptsache, man installiert viel Kapazität.“ Denn Solarenergie rechne sich immer. „Es ist egal, was für eine Dachfläche Sie haben. Ob es verschattet ist oder ungünstig liegt.“ Richtig ist natürlich, bei sonniger Einzellage sieht die Kalkulation noch besser aus.

Doch wegen den gesunken Modulpreise kann man es verschmerzen, wenn mehr Module ungünstigere Bedingungen ausgleichen. „Das ist ganz einfach: Heute bekommen sie zehn Module für den Preis, für den sie 2007 eins bekommen haben.“

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