Tiger Woods war nach Angaben der Polizei alleine im Auto unterwegs, als es sich südlich von Los Angeles auf einer stark abschüssigen Strecke mehrfach überschlug. Andere Fahrzeuge waren demnach nicht in den Unfall verwickelt. Hinweise darauf, dass der 45-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stand, gibt es nicht. Die Unfallursache werde untersucht, hieß es.

Der Wagen des Golf-Superstars wurde so stark beschädigt, dass der 45-jährige US-Amerikaner mit einem hydraulischen Rettungsgerät aus dem Wrack befreit werden musste. Danach wurde Woods direkt in ein Krankenhaus gebracht, wo er umgehend operiert wurde. Der örtliche Sheriff Alex Villanueva meinte: „Er hat Glück, dass er noch lebt.“

„Es tut weh“

Nach Angaben seines Agenten Mark Steinberg erlitt Woods „multiple“ Beinverletzungen. Ein Pressesprecher des Los Angeles County nannte die Verletzungen „moderat bis ernsthaft“.

Der Unfall ereignete sich zwischen Rolling Hills Estates und Rancho Palos Verdes

„Im Namen der PGATour und unserer Spieler ist Tiger in unseren Gebeten und wird unsere volle Unterstützung haben, während er sich erholt“, erklärte die Professional Golfers Association. Woods‘ Kollege Justin Thomas, die Nummer drei der Golf-Weltrangliste, sagte: „Mir ist schlecht. Es tut weh, wenn einer deiner engsten Freunde in einen Unfall verwickelt ist.“

Und der ehemalige US-Präsident und große Golf-Enthusiast Donald Trump ließ über einen Sprecher ausrichten: „Gute Besserung, Tiger. Du bist ein wahrer Champion!“ 

Tiger Woods überreichte am Sonntag den Siegerpokal im Riviera Country Club

Woods war am Wochenende Gastgeber eines PGA-Turniers in Los Angeles. Der 15-malige Major-Sieger und langjährige Weltranglisten-Erste selbst konnte nach seiner fünften Operation am Rücken im Dezember nicht teilnehmen. Er wollte jedoch beim Masters in Augusta im April wieder spielen. „Gott, ich hoffe es“, hatte er auf eine entsprechende Frage geantwortet.

wa/fw (afp, sid, dpa)