Kunststoffkonzern
Covestro rechnet mit deutlich besseren Geschäften

Das Logo des Kunststoffkonzern Covestro leuchtet am Morgen vor der neuen Unternehmenszentrale am Chempark Leverkusen. Foto: Oliver Berg/dpa

© dpa-infocom GmbH

Einst gehörte sein Geschäft zu Bayer, doch schon seit einigen Jahren ist der Leverkusener Konzern Covestro eigenständig – und das erfolgreich. Nach Rückschlägen schöpft der Konzern nun neuen Mut.

Der Kunststoffkonzern Covestro will Einbußen durch die Corona-Krise noch in diesem Jahr wieder wettmachen. Man wolle 2021 die Zahlen des Vorkrisenjahres 2019 übertreffen, sagte Covestro-Chef Markus Steilemann in Leverkusen.

Nach einem guten Jahresauftakt sei man optimistisch. «Die Pandemie ist noch nicht vorbei, die Unsicherheit besteht natürlich weiter – aber wir sehen deutliche Signale in den Märkten, dass es eine hohe Nachfrage nach unseren Produkten gibt.» Im Jahr 2020 sank der Covestro-Konzernumsatz um 13,7 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro, der Gewinn sackte um 16,8 Prozent auf 459 Millionen Euro ab.

Immerhin zogen die Erlöse im vierten Quartal 2020 stark an, was schlechtere Gesamtzahlen verhinderte. So lief zuletzt das Geschäft mit der Auto-, der Bauindustrie sowie mit…