In der nordfranzösischen Küstenstadt Dunkerque (Dünkirchen) ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner auf mehr als 900 gestiegen. Regionalpolitiker fordern nun eine schnelle Reaktion. „Es ist eine Welle im Anmarsch, und wir versuchen, die Ausbreitung zu stoppen“, sagte der Pariser Abgeordnete aus dem Département Nord, Paul Christophe, im Sender Franceinfo.

Strengere Maßnahmen gelten bereits in Regionen von Frankreichs Mittelmeerküste, in denen wegen der starken Ausbreitung des Coronavirus ein Teil-Lockdown verhängt worden ist. Angesichts der Varianten sei es dringend notwendig zu handeln, wo immer es nötig sei, sagte Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi dem Sender BFM TV. Die Küstenmetropole ist im regionalen Umfeld besonders schwer getroffen. Im gesamten Département liegt der Inzidenzwert, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, bei mehr als 580.

Landesweit liegt der Inzidenzwert bei mehr als 200. In ganz Frankreich gilt seit mehreren Wochen eine strenge Ausgangssperre ab 18 Uhr. Anders als in Deutschland sind Schulen und Einzelhandel weitgehend geöffnet.

Kaum noch freie Intensivbetten in Tschechien

Corona-Patienten in einem tschechischen Krankenhaus

In Tschechien könnten die Kapazitäten der Intensivstationen schon bald vollständig erschöpft sein. In einer solchen Situation sei das Land noch nie gewesen, sagte der stellvertretende Gesundheitsminister Vladimir Cerny. Tschechien habe begonnen, über mögliche Hilfe aus dem Ausland zu verhandeln. Zudem sollen Patienten in weniger stark betroffene Gebiete des Landes umverteilt werden. Das größte Problem in Tschechien ist aber der Mangel an qualifiziertem Gesundheitspersonal.

Erste Impfdosen kommen in der Ukraine an

Die Ukraine soll an diesem Dienstag ihre ersten Impfdosen erhalten. Ein örtlicher Fernsehsender verweist in seinem Bericht auf eine Pressemitteilung des Flughafens Kiew. Gesundheitsminister Maksym Stepanow hatte am Wochenende eine Lieferung von 500.000 Dosen des…