Auslesefaktor
Studie: Fischerei fördert kleine und scheue Fische

Die Fischerei fördert laut einer neuen Studie das Nachwachsen kleiner und scheuer Fische. Foto: Alexander Prautzsch/zB/dpa

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Schüchterne kleine Fische leben länger. Und geben ihre Gene auch eher weiter an die nächste Generation. So könnte das Fischen und Angeln zu immer kleineren Tieren führen, legt eine Studie nahe.

Fische werden laut einer Studie durch den menschlichen Einfluss kleiner und scheuer. 

«Über die Fischerei werden vor allem größere und aktivere Fische aus Populationen herausgefangen», sagte der Berliner Fischereiwissenschaftler Robert Arlinghaus am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Damit wirke das Fischen als ein Auslesefaktor, der scheue und kleine Fische bevorteile.

Am Beispiel von rund 800 Hechten haben die Forscher vom Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in einem brandenburgischen See vier Jahre lang untersucht, wie sich die Fischerei auf eine Population auswirkt.

«Unsere Arbeit legt nahe, dass der Wettkampf zwischen Natur und…