Reform des Fahrdienstmarktes
Uber wehrt sich gegen Sozialdumping-Vorwürfe

Christoph Weigler ist Deutschland-Chef des Fahrdienst-Vermittler Uber. Foto: Oliver Berg/dpa

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Die Koalition will den Marktzugang neuer Fahrdienstanbieter erleichtern. Die Taxibranche fürchtet massive Wettbewerbsnachteile. Im Zentrum der Kritik steht Uber.

Der Fahrdienst-Vermittler Uber hat Vorwürfe über Sozialdumping zurückgewiesen und zugleich die geplante Reform des Personenbeförderungsrechts in Deutschland kritisiert.

Uber-Deutschland-Chef Christoph Weigler sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Die Novelle ist symptomatisch dafür, wie schwer sich Deutschland mit der Digitalisierung tut. Sie dient nicht den Interessen der Konsumenten. Von den guten Absichten im Koalitionsvertrag ist nicht mehr viel übrig geblieben.» Deutschland drohe mit einer «rückständigen Regulierung» im internationalen Vergleich zurückzufallen.

Weigler ist einer von mehreren Experten bei einer Anhörung im Verkehrsausschuss des Bundestag an diesem Montag zum Gesetzentwurf der Bundesregierung.

Die Koalition will den…