Heute geht es um die frühere Impfung für Lehrerinnen und Erzieher, um die geplanten EU-Sanktionen gegen Russland – und um das Impfwunder in Israel.

Wird die Impfreihenfolge geändert?

Glaubt man den Experten und dem gesunden Menschenverstand, dann rollt soeben die nächste Corona-Welle auf Deutschland zu. Zur gleichen Zeit werden von heute an in zehn weiteren Bundesländern wieder Kindertagesstätten und Grundschulen geöffnet. Dass das alles nicht so richtig zusammenpasst, lässt sich erahnen. Aber in den Ländern regiert eben das Prinzip Hoffnung. Wieder einmal.

Was nicht passt, wird passend gemacht: Um die Öffnung der Schulen abzusichern, wollen Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und die Gesundheitsminister der Länder in einer Schaltkonferenz über eine Änderung der Reihenfolge beim Impfen beraten. Geplant ist, dass Mitarbeiter in Kitas und Grundschulen in der Reihenfolge der Impfungen nach vorne rücken sollen. Sie könnten statt im Sommer bereits ab März geimpft werden.

Das wäre natürlich gut, weil es die Erzieher und Lehrerinnen schützt. Aber: Das Problem, dass die Kinder das Virus womöglich nach der Schule zu Mama, Papa und der sonstigen Verwandtschaft mitbringen, lässt sich so leider nicht lösen. Zudem müssten bei einer Änderung der Reihenfolge andere Gruppen länger warten.

Zum Thema Covid-19 tagt heute auch sogenannte Corona-Kabinett. Dabei geht es unter anderem um die Pläne der Bundesregierung, kostenlose Schnelltests zur Verfügung zu stellen. Gesundheitsminister Spahn hatte in Aussicht gestellt, dass diese ab 1. März flächendeckend eingeführt werden sollten. Vielleicht ist heute dann mehr darüber zu erfahren, wie das konkret gehen soll.

Impf-Wunder in Israel

Israel ist beim Impfen bekanntlich führend, in zwei Wochen werden dort nach Regierungsangaben 95 Prozent der Bürgerinnen und Bürger ab dem Alter von 50 Jahren geimpft sein.

Die Regierung hat deshalb nun Erleichterungen für Menschen eingeführt, die gegen das Coronavirus geimpft oder nach einer…