Monatsbericht Februar
Bundesbank warnt erneut vor überhöhten Immobilienpreisen

Blick in eine Straße mit Wohnhäusern in Düsseldorf. Der Trend zu überhöhten Immobilienpreisen vor allem in deutschen Großstädten hat sich einer Bundesbank-Analyse zufolge im Jahr 2020 leicht verschärft. Foto: Marcel Kusch/dpa

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In der Pandemie haben die eigenen vier Wände eine größere Bedeutung gewonnen. Die Immobilienpreise stiegen auch 2020 weiter – die Bundesbank ist alamiert. Der Boom bremst den Trend zu immer größeren Wohnungen.

Im Corona-Jahr 2020 hat sich der Trend zu überhöhten Immobilienpreisen vor allem in deutschen Großstädten nach Einschätzung der Bundesbank noch etwas verschärft.

Es gebe Anzeichen dafür, dass «die markanten Preisübertreibungen auf den städtischen Wohnungsmärkten während der Coronavirus-Pandemie … etwas zunahmen», warnte die Notenbank in ihrem veröffentlichten Monatsbericht Februar. «Aktuellen Schätzergebnissen zufolge lagen die Preise in den Städten nach wie vor zwischen 15 Prozent und 30 Prozent über dem Wert, der durch demografische und wirtschaftliche Fundamentalfaktoren angezeigt ist.»

Der breit angelegte, kräftige Preisauftrieb bei…