Schulen öffnen wieder
Spahn hält Impfungen für Lehrer und Erzieher ab März für möglich – SPD zweifelt

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Impfverordnung zügig anpassen

© Michael Sohn/Pool/AFP

Anlässlich der Öffnung von Kitas und Grundschulen hält Bundesgesundheitsminister vorgezogenen Corona-Impfungen für Lehrer und Erzieher schon bald für realistisch. Bei SPD und FDP will man an eine Änderung der Impfreihenfolge dagegen nicht recht glauben.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält vorgezogene Corona-Impfungen für Lehrer und Erzieher ab März für möglich. Er wolle am Montag mit den Gesundheitsministern der Länder darüber beraten, sagte Spahn am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“. Danach wolle er zügig die Impfverordnung anpassen. Dies könne binnen einer guten Woche geschehen. Ab Anfang März könnten die Lehrer und Erzieher dann in die Impfzentren kommen.

Spahn machte den genauen Beginn der vorgezogenen Impfungen aber von der Lage in den jeweiligen Bundesländern abhängig. Zuerst müsse die Priorisierungsgruppe eins, zu der vor allem Menschen über 80 gehören, durchgeimpft sein. Spahn hatte bereits am Samstag in Aussicht gestellt, dass Grundschullehrer und Erzieher – bislang in Priorisierungsgruppe drei – in die zweite Priorisierungsgruppe aufrücken.